Bei der Mistral handelt es sich um eine mobile Infanterie-Flugabwehreinheit,
die den terranischen Bodentruppen Schutz vor tieffliegenden feindlichen
Luftstreitkräften bietet. Die Bewaffnung besteht aus einer
Abschussvorrichtung für kleine Feststoffraketen sowie einem Maschinengewehr zur
Selbstverteidigung.
Die verschossenen Raketen gehören zur Kategorie "Fire-and-forget". Dies
bedeutet, dass der Schütze nach erfolreicher Zielerfassung und Betätigung des
Abzuges dem Ziel keine weitere Aufmerksamkeit mehr schenken muss.
Ein Infrarotsuchkopf steuert die Rakete in Richtung der größten
Wärmequelle und somit normalerweise zu den Triebwerken des Zieles.
Bei ausreichend kleiner Distanz verwandelt ein Annäherungszünder den
Raketensprengkopf in eine ausgedehnte Splitterwolke, die dann den Kurs
des Zieles mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit kreuzt. Durch die hohe
kinetische Energie durchschlagen die auftreffenden Splitter in der Regel
auch starke Panzerungen und Schutzschilde.
Verständlicherweise können von einer tragbaren Waffe aufgrund der
beschränkten Größe des Sprengkopfes keine Wunder erwartet werden. Es
sind in der Regel mehrere Treffer erforderlich, um eine gegnerische Einheit
endgültig vom Himmel zu holen. In der Hand von trainierten Schützen steigt der
pro Treffer angerichtete Schaden allerdings schnell an, da diese durch
geschickte Wahl des Abschusszeitpunktes die Flugzeit der Rakete derart
mimimieren, dass dem angegriffenen Ziel kaum Zeit zur Ergreifung von
Abwehrmaßnahmen (wie dem Abwerfen von Täuschkörpern) bleibt.
Der recht geringe Anschaffungspreis in Verbindung mit einen geringen Gewicht
sorgt dafür, dass dieser Einheitentyp sehr verbreitet zum Einsatz kommt.
In den meisten Transportern findet sich nach dem Einladen der
Hauptkampftruppen noch Platz für eine oder sogar mehrere Mistral-Einheiten.
Diese sichern dann z.B. bei einer Luftlandeoperation einen Brückenkopf solange,
bis kampfstärkere Luftabwehreinheiten zur Stelle sind.
Nachteilig ist allerdings auch die geringe Reichweite der Mistral-Raketen,
die deren Wirkung auf die Bekämpfung von Zielen in niedriger und mittlerer
Höhe beschränkt. Hochfliegende Lufteinheiten sind vor der Mistral sicher,
so dass sich diese nicht zum dauerhaften Schutz wichtiger Einrichtungen z.B.
vor Höhenbombern eignet! Hierzu ist der Einsatz von Luftabwehreinheiten
grösserer Reichweite und Einsatzhöhe dringend zu empfehlen.
[MK III] Mistral
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